Der Wilde Westen
Solange ich denken kann, begeistere ich mich für den Wilden Westen. Natürlich waren meine kindlichen Vorstellungen vom alten Amerika geprägt von Serien wie „Unsere kleine Farm“, wie die Serie „Little House on the Praerie“ auf Deutsch heißt und „Bonanza“ sowie den zahlreichen Western, die mein Vater in den 1970er und 1980er Jahren so gern sah.
John Wayne, Gregory Peck, James Steward, Robert Mitchum, Henry Fonda, Eli Wallach, Marlon Brando und zahllose Schauspieler mehr prägten meine Vorstellung vom glorreichen Western-Mann.
Mit der Fernseh-Reihe Fackeln im Sturm, nach einem Roman von John Jakes, wurden mir erstmals als jungem Mädchen die Augen geöffnet, dass das Leben in den 1800er Jahren eben nicht heldenhaft und wunderbar war, sondern hart, schutzig, unfair und auch armselig.
Doch dadurch wurde mein Interesse nur noch mehr geweckt. Als ich dann 1988 in die Lehre bei einem Büchsenmachermeister kam, lernte ich auch noch etwas über Waffen. Das Hauptaugenmerk lag zwar selbstverständlich auf modernen Jagd- und Sportwaffen. Aber Ende der 80er gab es auch noch zahlreiche Vorderlader-Brauchtums- und Westernschützen. So lernte ich Vorderladerrevolver, Derringer, Terzerole und Peacemaker kennen.
Meine Faszination an den Colts und Smith & Wessons begann und lies mich nie wieder los. Nun, mehr als 30 Jahre später, arbeite ich noch immer bei dem selben Büchsenmachermeister bzw. jetzt bei seinem Sohn. Das Allteagsgeschäft beinhaltet längst keine Vorderlader und Westernrevolver mehr. Ich jedoch habe mir im Lauf der Jahre ein sehr umfangreiches Wissen angeeignet und massenhaft Literatur angeschafft.
Auf diesen Seiten möchte ich dieses Wissen zusammen fassen. Aus vielleicht verständlichen Gründen wird diese Seite nicht öffentlich sein. Zugang erhalten nur Personen meines Vertrauens. Also ausschließlich Menschen, die ich persönlich kenne und die mein Interesse teilen.
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